Dicke Füße in der Schwangerschaft

Soforthilfe gegen dicke Füße in der Schwangerschaft

Wer hätte es gedacht, schuld sind mal wieder unsere Schwangerschaftshormone. Durch unseren Körper zirkuliert deutlich mehr Blut, eine Weitstellung der Blutgefäße ist die Folge. Insgesamt werden die Gefäße durchlässiger und im Bindegewebe sammelt sich mehr Flüssigkeit an. Wir bekommen dicke Füße in der Schwangerschaft, manchmal sind auch noch Finger, Arme und sogar das Gesicht kann betroffen sein. Man sollte aber trotzdem mit dem Arzt abklären, ob es sich wirklich nur um Wassereinlagerungen handelt oder eine ernst zunehmende Erkrankung vorliegt.

Fast jede Schwangere kennt das Gefühl, irgendwann nur noch unförmige Klumpen am Ende der Beine zu spüren. Jeder Schuh ist irgendwie unbequem und das Kribbeln in den Füßen nimmt im Laufe des Tages immer mehr zu. Wassereinlagerungen sind zwar schnell da und auch lästig, doch sie lassen sich auch mit einfachen Tricks reduzieren oder sogar ganz in den Griff bekommen.

So schön die Sommertage auch sind und wir die warmen Strahlen vermisst haben kann es für Frauen im 2. und 3. Trimester wirklich anstrengend werden.

SOS Tipps für dicke Füße in der Schwangerschaft

  1. Wer hätte es gedacht: regelmäßige Bewegung steht ganz weit oben, jeden Tag ein Spaziergang von 15 Minuten kann schon die erste Abhilfe schaffen.
  2. Schwimmen: Wasser hat den Effekt, dass es durch den hydrostatischen Druck die Ödeme verdrängt, im Sommer ideal.
  3. Gönn dir eine Pause: Füße hochlegen (nicht falsch verstehen, dass gilt nicht für den ganzen Tag 😉 ) nach einem langen Tag im Büro oder im Stehen ist es definitiv das Mittel der Wahl. Achte darauf, dass deine Füße etwas höher als dein Becken liegen. Der Effekt ist größer, da man sich den Rückfluss des Blutes zu Nutze macht.
  4. Nicht sexy und im Sommer auch nicht leicht zu kombinieren, aber bei starken Schwellungen durchaus sinnvoll: Stützstrümpfe. Gleich morgens nach dem Aufstehen, so vermeidet man direkt zu Beginn des Tages die Einlagerung.
  5. Viel Flüssigkeit trinken (Wasser und ungesüßte Getränke), mind. 2-3 Liter, auch wenn es paradox klingt. Somit wird die Flüssigkeit besser abtransportiert und der Stoffwechsel angeregt.
  6. Fußbäder oder Vollbäder (bitte nicht mehr als 37 Grad) mit Meersalz
  7. Auch Akupunktur bei eurer Hebamme kann Linderung bringen
  8. Verzichtet auf zu enge Kleidung oder Schuhe (auch hoher Absatz den ganzen Tag ist eher ungünstig)
  9. Eine ausgewogene Ernährung (sollte nicht salzarm sein) hat langfristig auch wieder einen positiven Effekt
  10. Wechselduschen: Beginne immer am Fuß und wandere Richtung Knie (oder Gesäß) nach oben und dann wieder zurück (man beginnt immer Herzfern) eine anschließende Massage mit dem Handschuh oder einer Bürste ist natürlich ideal (da kann man auch dann gerne mal den Mann fragen, ob er einem hilft 😉 )
  11. Noch etwas: keine Experimente mit Entwässerungsmedikamenten oder Tees, in der Schwangerschaft ist das absolut TABU!

Spätestens nach der Geburt löst sich das Problem wieder von selbst, aber die letzten zehn Wochen können ganz schön lang werden, wenn man damit kämpfen muss und der Sommer kommt erst liebe Schwangere.

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Über die Authorin

Hana Boppre - Schwangerschaftsexperte

Hana Boppre

Ich bin studierte Physiotherapeutin, Personaltrainerin und Mama einer kleinen Tochter. Schon bevor ich selbst Mama geworden bin, habe ich als freiberufliche Therapeutin und Trainerin gearbeitet. Ich habe Schwangeren und Mamas mit Sport und der richtigen Ernährung in der Schwangerschaft gesund und fit zu bleiben. Mein Wissen und meine Erfahrung aus mehr als 6 Jahren habe ich in meinen Programmen für Schwangere und Mütter digitalisiert und das steht dir jetzt per Knopfdruck zur Verfügung steht.

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